Über uns

Unsere Auftraggeber

Britta Kopecky-Hermanns

Britta Kopecky-Hermanns ist seit 2001 als beratende Geoarchäologin tätig. Sie studierte Geografie mit den Nebenfächern Bodenkunde und Geologie an der Johannes-Gutenberg- Universität Mainz sowie der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ihre Diplomarbeit zum Thema „Reliefentwicklung und Böden einer Toposequenz im subtropisch- humiden Südostbrasilien – ein Beitrag zur Bodengeomorphologie“ entstand in Zusammenarbeit mit der Universität von Sao Paulo, Piracicaba, Brasilien („Escola Superior de Agricultura Luiz de Queiroz“). Nach dem Studium arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Renate Gerlach in der Abteilung Geoarchäologie/Paläontologie des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege in Bonn. 2001 gründete sie das „Büro für Bodenkunde und Geoarchäologie“, wodurch im Rheinland erstmals eine privatwirtschaftliche geoarchäologische Beratung abseits der amtlichen Institution der Bodendenkmalpflege angeboten wurde. Mit dem Umzug des Büros nach Bayern im Jahr 2004 werden neben regionalen archäologischen Fachfirmen, Städten und Gemeinden insbesondere große Bau- und Vorhabenträger bei Infrastruktur-Großprojekten wie z.B. Straßen-/Autobahnbau-, Bahntrassen-, Pipelines und Stromtrassen betreut.

Britta Kopecky-Hermanns arbeitet mit verschiedenen universitären Einrichtungen zusammen (Ludwig-Maximilians-Universität München - Institut für Vor- u. Frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie und Geographisches Institut, Justus-Liebig- Universität Gießen – Geographisches Institut, Universität Leipzig – Geographisches Institut, Friedrich-Schiller Universität Jena – Institut für Ur- und Frühgeschichte) sowie dem Bayerischen Landesamt für Bodendenkmalpflege, für das sie u.a. auch bodenkundlich- geoarchäologische Schulungen für Grabungstechniker durchführt.

Seit 2019 ist Sie als „Beratende Geowissenschaftlerin“ vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e. V. zertifiziert. Neben zahlreichen geoarchäologischen Veröffentlichungen ist sie Mit-Autorin des 2022 im Springer-Verlag erschienenen ersten deutschsprachigen Lehrbuchs „Geoarchäologie“. Gegenwärtig promoviert sie berufsbegleitend an Ludwig-Maximilians-Universität München bei Prof. Dr. Bernd Päffgen am Fachbereich Archäologie und Provinzialrömische Archäologie.

Wissenschaftliche MA

Unterstützung bekommt Frau Britta Kopecky-Hermanns durch zwei Mitarbeiterinnen.

Dr. phil. Nicole Erlacher

Nicole Erlacher absolvierte ihr Bachelorstudium in Archäologie und Geschichte an der LMU – Ludwig-Maximilians-Universität München.

Ihr anschließendes Masterstudium in Vor- und Frühgeschichtlicher Archäologie erfolgte ebenfalls an der Ludwig-Maximilians-Universität. Studienschwerpunkte waren dabei die Merowingerzeit, Klosterarchäologie sowie insbesondere Datenbanken und statistische Auswertungsmethoden in der Archäologie.

Ihre Promotion bei Prof. Dr. Bernd Päffgen zu mittelalterlicher Klosterarchäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität schloss sie mit der Abschlussnote magna cum laude ab. Thema der Doktorarbeit war „Das Kloster Münchsmünster. Archäologische Auswertung der Funde und Befunde“. Schwerpunkte ihrer Arbeit bildeten die Geschichte und Baugeschichte des Klosters sowie die mittelalterliche und neuzeitliche Alltagskultur.

Nicole Erlacher besitzt vielfältige Erfahrungen in Forschung, Projektorganisation sowie bei archäologischen Ausgrabungen. Für die LMU koordinierte sie den interdisziplinären Studiengang Antike und Orient, einschließlich der Beratung und Betreuung der Studierenden. Bereits in ihrem Studium beteiligte sie sich regelmäßig an Ausgrabungen und übernahm später die Rolle der Grabungsleiterin und Dokumentationsassistenz bei einer archäologischen Grabungsfirma.

Ihre besonderen Interessen gelten generell der Verbindung archäologischer Fragestellungen mit digitalen Methoden – etwa der Einsatz von GIS, CAD und Datenbanken zur Analyse und Vermittlung archäologischer Inhalte. Dr. Nicole Erlacher ist seit 2022 für das Büro für Bodenkunde und Geoarchäologie tätig.

Dr. phil. Marion Sorg

Marion Sorg studierte Frühgeschichtliche Archäologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit den Nebenfächern Geologie, Provinzialrömische Archäologie und Biologischer Anthropologie. Im Rahmen des Studiums absolvierte sie ein Auslandssemester an der Universidad de Sevilla in Spanien und schloss das Studium im Dezember 2006 mit dem Magister Artium ab.

Ihre Dissertation „Fibelausstattung und Lebensalter in der Merowingerzeit“ bei Prof. Dr. Sebastian Brather an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg schloss sie 2016 mit magna cum laude ab. Sie brachte wesentliche neue Erkenntnisse zu Abnutzung und Gebrauch frühmittelalterlicher Fibeln Süddeutschlands und wurde durch das Promotionskolleg ‚Lern- und Lebensräume im Mittelalter‘ der Universität Freiburg gefördert.

Marion Sorg verfügt über umfassende praktische Erfahrung in der Feldarchäologie, wodurch sie mit komplexen Befundstrukturen und Fundkontexten besonders vertraut ist.

Als Grabungstechnikerin und Grabungsleiterin beim Archäologiebüro Dr. Woidich sammelte sie umfangreiche Erfahrungen in der Organisation und Steuerung von Grabungsteams, der zeichnerischen, fotografischen und schriftlichen Dokumentation von Ausgrabungen sowie der Bergung von Funden unterschiedlicher Zeitstellungen von der Urgeschichte bis ins Mittelalter.

Seit 2021 ist Dr. Marion Sorg für das Büro für Bodenkunde und Geoarchäologie tätig.

Mitgliedschaften in Berufsverbänden und Gesellschaften

Arbeitskreis Geoarchäologie
Deutsche Quartärvereinigung e.V.
Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V.
Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte
Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V.
SAB – Landesverband selbständiger Archäologen in Bayern e.V.
Bundesverband Boden e.V.
Deutsch Bodenkundliche Gesellschaft

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