Leistungen

Alle angebotenen Leistungen dienen der Sicherstellung von lösungsorientierten, zielgenauen, kosten- und zeiteffizienten Abläufen bei Baumaßnahmen mit archäologischen Fragestellungen in der Planungsphase und baubegleitend.

Geoarchäologie

Beratung und Gutachtenerstellung

  • Erstellung bodenkundlich-geoarchäologischer Gutachten

    • Festlegung der notwendigen Grabungstiefe
      ➔ optimierte und kosteneffiziente Grabungsplanung
      Aushubminimierung durch Erkennung von Befundschutz durch kolluviale Auflagen ➔ Effizienzsteigerung der archäologischen Maßnahmen
    • Erkennen von archäologischen Scheinbefunden => Effizienzsteigerung der archäologischen Maßnahmen
    • Gutachten zur Befunderhaltung und -erwartung
    • Sicherstellen der Einhaltung der Bodenschutzbestimmungen
    • Aufwandeinschätzung von Ausgrabungen
  • Empfehlungen zur Grabungsplanung anhand bodenkundlicher Kartierungen

  • Wissenschaftliche Auswertung & Publikation von Arbeitsergebnissen

Prospektionen

  • Bohrprospektion und Auswertung von Bohrprofilen

    • Durchführungen von Pürckhauer Handbohrungen
    • Durchführung von Rammkernsondierungen (auch im Liner-Verfahren)
    • Begleitung von Baugrundbohrungen zur Risikoeinschätzung archäologischer Befunde
  • Bodenkundlich-geoarchäologische Kartierungen im Umfeld archäologischer Fundstellen

    • Rekonstruktion der historischen Oberfläche
    • Ausdehnungskartierung von Fundstellen zur Risikoabschätzung
    • Aussagen zur potenziellen Befunderhaltung und Lage des Befundhorizontes
      • durch Erosions- und Akkumulationsvorgänge (Kolluvien)
      • Anthropogene Auflagerungen

Baubegleitung

  • Geoarchäologische Begleitung und Beratung

    • Begleitung des Oberbodenabtrags und korrekte Anlage der Grabungsplana
    • Vermeidung der Aufnahme von Scheinbefunde: Trennung bodenkundlicher Ausprägungen von archäologischen Befunden
    • Anlage von Geoprofilen zur Dokumentation der Fundstellensituation
    • Sicherstellen, dass alle archäologischen Befunde erkannt werden und Baustillstand vermieden werden kann

Feldbodenkunde

  • Geoarchäologische Dokumentation von Grabungsprofilen

  • Aufnahme von Boden-Catenen

  • Probenahme & Auswertung bodenkundlicher Parameter

    • Textur
    • Carbonatgehalt, pH-Wert
    • organische Substanz
    • Phosphat
  • Probenahme für mikromorphologische Untersuchungen

  • Probenahme zur Datierung von Boden- und Befundschichten

    • Archäobotanik (Makroreste und Pollen)
    • 14C-Radiokarbon-Datierung
    • Optisch stimulierte Lumineszenz (OSL)

Planfeststellung & Fachbeiträge

  • Begleitung von Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren zur frühzeitigen Einbindung bodendenkmalpflegerischer Belange

  • Beratung der Fachplaner bezüglich Trassenfindung und Umgehung archäologischer Konfliktbereiche

  • Erstellung archäologischer Fachbeiträge und Planfeststellungsunterlagen für den Bereich Bodendenkmalpflege zur Umsetzung denkmalpflegerischer Grundsätze und Einhaltung rechtlicher Vorgaben in der Umweltplanung

Beratung & Fachkoordination

  • Beratung bei Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren zur frühzeitigen Einbindung bodendenkmalpflegerischer Belange

  • Beratung bei der Trassenfindung durch Bewertung des archäologischen Risikos

  • Kommunikation mit den Fachbehörden (Landesämter) aller Bundesländer

  • Beratung hinsichtlich der Berücksichtigung länderspezifischer Vorgaben im Bereich Bodendenkmalpflege/Denkmalschutz

  • Durchführung von Datenabfragen archäologischer Grunddaten und Einarbeitung in die Fachbeiträge und Planfeststellungsunterlagen

  • Beratung hinsichtlich potenzieller archäologischer Konfliktbereiche und möglicher archäologischer Engstellen im Trassenbau

  • Beratung und Begleitung von Ausschreibungen (EU und national) für den Fachbereich Tiefbau und Archäologie (Archäologische Grabungsfirmen, Archäologische Koordination, Geoarchäologische Baubegleitung)

Planung archäologischer Maßnahmen

  • Planung nicht-invasiver Prospektionen wie z.B. Geomagnetik etc., Feldbegehungen und Bohrprospektionen

  • Planung invasiver archäologischer Prospektionen (Baggersuchschnitte)

  • Planung bauvorgreifender und baubegleitender archäologischer Maßnahmen

GIS-gestützte Analyse und Visualisierung von Raumdaten

  • Desktop-Studien zur Landschaftsanalyse: GIS-gestützte Recherche und Auswertung von historisch-geografischen Archivdaten und Korrelation mit modernen Raumdaten zur Risikomitigation

  • Interdisziplinäre Integration aller verfügbaren Datenquellen von Planungsräumen

    • Fernerkundungsdaten: Luftbilder, LIDAR/ALS
    • Historische Karten
    • Geowissenschaftliche Karten (Bodenkarten, Geologische Karten)
    • Bohrergebnisse
    • Archivdaten zu Fundstellen und Bodendenkmälern
    • FIS-Daten nach Absprache mit den zuständigen Landesdenkmalämtern
    • Feldbegehungen
    • geophysikalische Prospektionsdaten (Geomagnetik, Georadar, Geoelektrik)
  • Risikomitigation durch Kategorisierung der Eingriffsflächen nach archäologischem Konfliktpotenzial

Ausschreibungen

  • Beratung und Begleitung von Ausschreibungen (EU und national) für den Fachbereich Tiefbau und Archäologie (Archäologische Grabungsfirmen, Archäologische Koordination, Geoarchäologische Baubegleitung)

  • Kostenkalkulationen für die archäologischen Maßnahmen und die Tiefbauleistungen

  • Erstellung von Leistungsbeschreibungen (LB) und Leitungsverzeichnissen (LV) für die verschiedenen Gewerke im Kontext archäologischer Maßnahmen

Schulungen & Workshops

  • Durchführung geoarchäologisch-bodenkundlicher Schulungen / Workshops / Exkursionen für Grabungstechniker/-innen, Mitarbeiter/-innen archäologischer Grabungsfirmen und Landesämter

  • Vorträge und Präsentationen


Beispiel:
Exkursion zur Tagung des Arbeitskreises Geoarchäologie am 6. Mai 2018

baubegleitend


Baubegleitend bezeichnet Untersuchungen oder Beobachtungen, die parallel zu den laufenden Bauarbeiten durchgeführt werden, etwa eine bodenkundliche oder archäologische Baubegleitung. Fachpersonal überwacht dabei die Erdarbeiten, um unvorhergesehene Bodendenkmäler, Altlasten oder schützenswerte Böden unmittelbar zu erkennen und angemessen zu reagieren. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, auf im Vorfeld nicht erkannte Befunde flexibel zu reagieren, ohne den Bauablauf unnötig zu unterbrechen.

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Bodenkundlich-geoarchäologisch


Der Begriff bodenkundlich-geoarchäologisch beschreibt die interdisziplinäre Herangehensweise, bei der bodenkundliche Methoden und Erkenntnisse mit geoarchäologischen Fragestellungen verknüpft werden. Ziel ist es, sowohl die natürliche Boden- und Landschaftsentwicklung als auch anthropogene Einflüsse und archäologische Befunde gemeinsam zu bewerten. Diese kombinierte Betrachtungsweise ermöglicht eine fundierte Einschätzung von Baugrund, Schutzgütern und potenziellen Bodendenkmälern im Rahmen von Planungs- und Bauprojekten.

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Kolluvien


Kolluvien sind Bodensedimente, die durch Erosion an Hängen abgetragen und weiter unten oder am Hangfuß wieder abgelagert wurden, häufig infolge landwirtschaftlicher Bodenbearbeitung. Sie zeichnen sich meist durch eine unregelmäßige Schichtung sowie eingelagertes Material aus höher gelegenen Bodenhorizonten aus. Für die Geoarchäologie sind Kolluvien von besonderem Interesse, da sie archäologische Befunde am Hangfuß überdecken und dadurch schützen können, gleichzeitig aber auch verlagertes Fundmaterial enthalten können, dessen ursprüngliche Lage nicht mehr eindeutig rekonstruierbar ist.

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Archäologische Maßnahme


Archäologische Ausgrabung, die durch einen Oberbodenabtrag und ggf. Anlage von Suchschnitten gekennzeichnet ist.

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Scheinbefund


Als Scheinbefund wird eine Bodenverfärbung oder -struktur bezeichnet, die zunächst wie ein archäologischer Befund erscheint, sich bei genauerer Untersuchung jedoch als natürlich entstanden erweist, etwa durch Tiergänge, Wurzelspuren oder Bodenbildungsprozesse. Die korrekte Unterscheidung zwischen echten Befunden und Scheinbefunden erfordert Erfahrung und eine sorgfältige bodenkundliche Ansprache. Eine fehlerhafte Einordnung kann sowohl zu unnötigem Untersuchungsaufwand als auch zur Übersehung tatsächlicher archäologischer Befunde führen.

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Archäologische Maßnahme


Archäologische Ausgrabung, die durch einen Oberbodenabtrag und ggf. Anlage von Suchschnitten gekennzeichnet ist.

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Bodenschutz


Der Bodenschutz umfasst alle Maßnahmen zum Erhalt der natürlichen Bodenfunktionen sowie zur Vermeidung von Bodenschädigungen, etwa durch Verdichtung, Erosion, Schadstoffeintrag oder Versiegelung. Bei Bauvorhaben ist der Bodenschutz gesetzlich verankert, unter anderem im Bundes-Bodenschutzgesetz, und muss bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden. Fachgerechte Maßnahmen wie der getrennte Abtrag und die sachgerechte Zwischenlagerung von Ober- und Unterboden tragen dazu bei, die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten. Eine bodenkundliche Baubegleitung stellt sicher, dass diese Vorgaben während der gesamten Bauausführung eingehalten werden.

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Ausgrabung, Grabung


Unter einer Ausgrabung versteht man die archäologische Freilegung von verdeckten Funden oder Befunden. Die Ausgrabung beinhaltet nur einen Teilbereich der archäologischen Arbeit. Die Dokumentation, Auswertung, Konservierung und Archivierung der Funde stellt den weitaus größten Teil der archäologischen Tätigkeit dar. Eine Ausgrabung wird dann notwendig, wenn aufgrund von Bodeneingriffen archäologische Bodendenkmäler zerstört werden. Gemäß Denkmalschutzgesetz ist es Ziel, Ausgrabungen nach Möglichkeit zu vermeiden, sondern das Bodendenkmal durch konservatorische Überdeckung oder Änderungen im Bauplan zu erhalten. Ist eine Störung oder sogar Zerstörung des Bodendenkmals unumgänglich, müssen Befunde vorab geborgen und dokumentiert werden.

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Bohrprospektionen


Bohrprospektionen sind systematische Untersuchungen des Untergrunds mittels kleinkalibriger Bohrungen, um Aufschluss über Schichtenfolge, Bodenaufbau und mögliche archäologische Befunde zu erhalten, ohne größere Erdeingriffe vorzunehmen. Sie kommen häufig in der Planungsphase von Bauvorhaben zum Einsatz, um Trassen oder Baufelder vorab auf Bodendenkmäler oder problematische Baugrundverhältnisse zu prüfen. Die gewonnenen Bohrkerne werden bodenkundlich und gegebenenfalls archäologisch angesprochen und dokumentiert. Auf Basis der Ergebnisse lassen sich weitere Untersuchungsschritte, etwa gezielte Sondagen, ableiten.

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Pürckhauer


Der Pürckhauer ist ein handgeführter Bohrstock mit halbrundem Hohlraum, der in der Bodenkunde zur schnellen und einfachen Entnahme ungestörter Bodenproben aus geringen bis mittleren Tiefen eingesetzt wird. Mit seiner Hilfe lässt sich der Bodenaufbau vor Ort direkt ansprechen, etwa zur Bestimmung von Bodenart, Horizontfolge oder Verfärbungen. Aufgrund seiner einfachen Handhabung ist der Pürckhauer eines der gebräuchlichsten Werkzeuge der bodenkundlichen Feldarbeit.

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Rammkern


Ein Rammkern ist eine mittels Rammkernsondierung gewonnene, weitgehend ungestörte Bodenprobe, die durch das Einschlagen eines Kernrohrs in den Untergrund entnommen wird. Im Gegensatz zu einfachen Bohrstöcken wie dem Pürckhauer ermöglichen Rammkernsondierungen die Gewinnung durchgängiger Profile auch aus größeren Tiefen und in schwierigeren Böden. Die gewonnenen Rammkerne werden anschließend bodenkundlich und gegebenenfalls sedimentologisch angesprochen und dokumentiert.

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Bodenkundlich-geoarchäologisch


Der Begriff bodenkundlich-geoarchäologisch beschreibt die interdisziplinäre Herangehensweise, bei der bodenkundliche Methoden und Erkenntnisse mit geoarchäologischen Fragestellungen verknüpft werden. Ziel ist es, sowohl die natürliche Boden- und Landschaftsentwicklung als auch anthropogene Einflüsse und archäologische Befunde gemeinsam zu bewerten. Diese kombinierte Betrachtungsweise ermöglicht eine fundierte Einschätzung von Baugrund, Schutzgütern und potenziellen Bodendenkmälern im Rahmen von Planungs- und Bauprojekten.

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Historische Oberfläche


Als Historische Oberfläche wird eine ehemalige, heute meist überdeckte Geländeoberfläche bezeichnet, auf der zu einem bestimmten Zeitpunkt Nutzung oder Besiedlung stattfand. Sie ist häufig an einem eigenen Bodenhorizont, etwa einem fossilen Boden oder einer Kulturschicht, erkennbar und liefert wichtige Informationen zur Landschafts- und Siedlungsgeschichte eines Standortes. Der Nachweis einer historischen Oberfläche ist für die geoarchäologische Bewertung eines Fundplatzes von zentraler Bedeutung.

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Befundhorizont


Die Bodenschicht, in der archäologische Befunde und Funde auftreten.

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Erosion


Erosion ist eine geogen verursachte Form der Abtragung von Bodenmaterial. Im engeren Sinn wird unter dem Begriff Erosion vor allem eine linienhafte Abtragung durch fließendes Wasser verstanden und der flächenhaft wirkenden Abtragung (Denudation) gegenübergestellt. Abtragung kann allerdings auch durch Wind stattfinden, dann allerdings zumeist flächenhaft. Abgetragen und transportiert werden grundsätzlich alle Materialien des Bodens, wobei diese der Erosion unterschiedlich Widerstand leisten oder der Erosion auch bis zu einem gewissen Grad entgegenwirken können. Maßgeblich für die Ausprägung der Erosion sind v.a. die Neigung der Geländeoberfläche (Relief), Bewuchs und Bewirtschaftung, die Niederschlagsmenge, der Humusgehalt des Bodens sowie die Korngrößenverteilung des Mineralbodens (Bodenart, Textur). Die Bedeutung der Erosion im archäologischen Kontext liegt darin, dass hierdurch einerseits Befunde zerstört und archäologisches Material verlagert werden können, andererseits kann erodiertes verlagertes Bodenmaterial aber auch Befunde in situ überdecken und damit konservieren (vergl. Kolluvien). Erosion bewirkt durch die damit einhergehende Verlagerung von Material, Auflagerungen an tiefer gelegenen Stellen (Akkumulation am Hangfuß). Diese grundsätzlich geogene Entstehung neuer Bodenschichten wird häufig ebenfalls als anthropogen verursacht betrachtet, da Erosionsprozesse vielfach in der Art und Weise der Bewirtschaftung eines Raumes oder Standortes durch den Menschen begründet liegen. So haben z. B. umfangreiche Abholzungen oder ein Wechsel von Weidewirtschaft zu Ackerbau (geringere/fehlende Bedeckung, Humuszehrung, temporäre Brache, Bodenbearbeitung in Hangrichtung statt quer zum Hang) in Verbindung mit einem geneigten Relief und anfälliger Bodenart der Erosion Vorschub geleistet. Es bedarf keiner Starkregenereignisse/Landregen, um Erosion oder Denudation in Gang zu setzen. Auch reguläre Regenereignisse sind bei entsprechenden Rahmenbedingungen für Verlagerungsvorgänge ausreichend. Bedeutsame Zeitstellungen für das Auftreten von (landschaftsprägenden) Erosionsprozessen sind das Neolithikum (Waldviehweide, inselhafte Rodungen und Ackerbau), die Bronzezeit (Rodungen für Ackerbau und Holzkohle: Metallverarbeitung), Eisenzeit (starke Beweidung, Ackerland), Römerzeit (massive Abholzungen, Ackerbau), Hoch-Mittelalter (Ausdehnung der Siedlungs- und Ackerflächen infolge Bevölkerungswachstum).

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Akkumulation


Als Akkumulation wird die Ablagerung/Auflagerung von Bodenmaterial bezeichnet, welches zuvor durch Erosion (linienhaft) oder Denudation (flächenhaft) abgetragen und verlagert wurde. Es ist der Prozess, bei dem sich Sedimente oder andere Stoffe an einem bestimmten Ort ansammeln und so neue Oberflächenformen bilden oder bestehende verändern. Eine für die Archäologie wichtige Form der Akkumulation von Bodenmaterial ist das Kolluvium, welches ehemalige Oberflächen und darin enthaltene archäologische Befunde überdecken und konservieren kann. Das Erkennen eines Kolluviums im Gelände ist daher wichtig z. B. beim Oberbodenabtrag und der Anlage des Planums.

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Kolluvien


Kolluvien sind Bodensedimente, die durch Erosion an Hängen abgetragen und weiter unten oder am Hangfuß wieder abgelagert wurden, häufig infolge landwirtschaftlicher Bodenbearbeitung. Sie zeichnen sich meist durch eine unregelmäßige Schichtung sowie eingelagertes Material aus höher gelegenen Bodenhorizonten aus. Für die Geoarchäologie sind Kolluvien von besonderem Interesse, da sie archäologische Befunde am Hangfuß überdecken und dadurch schützen können, gleichzeitig aber auch verlagertes Fundmaterial enthalten können, dessen ursprüngliche Lage nicht mehr eindeutig rekonstruierbar ist.

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Anthropogene Auflagerungen


Anthropogene Auflagerungen sind Bodenschichten, die durch menschliche Tätigkeit auf den gewachsenen Boden aufgebracht wurden, etwa durch Planierungen, Verfüllungen, Abbrucharbeiten oder Siedlungsaktivitäten. Sie unterscheiden sich von natürlich entstandenen Bodenhorizonten meist durch ihre Materialzusammensetzung, etwa durch Bauschutt, Keramikreste oder Holzkohle. Ihr Nachweis ist für die geoarchäologische Bewertung eines Standortes bedeutsam, da sie auf vorangegangene Nutzungen oder Eingriffe hinweisen können. Häufig markieren sie zugleich die Grenze zwischen dem gewachsenen Boden und späteren Nutzungshorizonten.

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Oberbodenabtrag


Der Oberbodenabtrag bezeichnet das gezielte, in der Regel maschinelle Abschieben des humusreichen Oberbodens vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten. Er erfolgt getrennt vom Unterboden, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und eine spätere Wiederverwendung zu ermöglichen. Da beim Oberbodenabtrag oft erstmals archäologische Befunde oder historische Oberflächen sichtbar werden, wird er häufig durch eine bodenkundliche oder geoarchäologische Baubegleitung überwacht.

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Grabungsplana


Als Grabungsplanum wird eine horizontale, freigelegte Fläche innerhalb einer archäologischen Ausgrabung bezeichnet, auf der Befunde wie Gruben, Gräben oder Mauerreste im Grundriss sichtbar werden und dokumentiert werden können. Im Verlauf einer Ausgrabung werden häufig mehrere aufeinanderfolgende Plana in unterschiedlichen Tiefen angelegt, um die stratigraphische Abfolge der Befunde zu erfassen. Jedes Planum wird fotografisch, zeichnerisch und schriftlich dokumentiert, bevor mit dem Abtrag der nächsten Schicht begonnen wird.

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Scheinbefund


Als Scheinbefund wird eine Bodenverfärbung oder -struktur bezeichnet, die zunächst wie ein archäologischer Befund erscheint, sich bei genauerer Untersuchung jedoch als natürlich entstanden erweist, etwa durch Tiergänge, Wurzelspuren oder Bodenbildungsprozesse. Die korrekte Unterscheidung zwischen echten Befunden und Scheinbefunden erfordert Erfahrung und eine sorgfältige bodenkundliche Ansprache. Eine fehlerhafte Einordnung kann sowohl zu unnötigem Untersuchungsaufwand als auch zur Übersehung tatsächlicher archäologischer Befunde führen.

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Geoprofile


Geoprofile sind vertikale Aufschlüsse oder zeichnerische Darstellungen des Bodenaufbaus, in denen die Abfolge einzelner Bodenhorizonte oder Sedimentschichten sichtbar gemacht und dokumentiert wird. Sie werden etwa an Grabungsschnitten, Baugruben oder Bohrkernen angelegt und bodenkundlich sowie gegebenenfalls archäologisch angesprochen. Anhand von Geoprofilen lassen sich Aussagen zur Genese, zum Alter und zu möglichen anthropogenen Veränderungen eines Standortes treffen.

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Catenen


Als Catena (Mehrzahl Catenen) wird in der Bodenkunde eine Abfolge unterschiedlicher, aber miteinander in Beziehung stehender Bodentypen entlang eines Hangprofils bezeichnet. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Böden einer Catena entstehen vor allem durch Relief, Wasserhaushalt und Materialverlagerung hangabwärts, etwa durch Erosion und Akkumulation. Die Analyse von Catenen hilft, die Landschafts- und Bodenentwicklung eines Gebietes im räumlichen Zusammenhang zu verstehen. Für geoarchäologische Fragestellungen liefert sie zudem Hinweise auf mögliche Erhaltungsbedingungen archäologischer Befunde an unterschiedlichen Hanglagen.

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mikromorphologisch


Das Adjektiv mikromorphologisch bezieht sich auf die Untersuchung von Bodendünnschliffen unter dem Mikroskop, mit deren Hilfe feinste Gefüge-, Material- und Verlagerungsmerkmale eines Bodens sichtbar gemacht werden. Mikromorphologische Analysen erlauben Rückschlüsse auf Bodenbildungsprozesse, anthropogene Einflüsse oder die Entstehung einzelner Sedimentlagen, die im Gelände mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. In der Geoarchäologie werden sie häufig ergänzend zu Geländeansprachen eingesetzt, um Befundschichten und ihre Entstehung genauer zu deuten.

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Datierung


Bestimmung eines Zeitpunktes oder -raumes unter Anwendung verschiedener Methoden zur Altersbestimmung.

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Befundschichten


Befundschichten sind Bodenschichten, in denen archäologische oder bodenkundlich relevante Spuren früherer Nutzung erhalten sind, etwa Gruben, Pfostenlöcher, Kulturschichten oder Verfärbungen. Sie heben sich in der Regel farblich oder in ihrer Struktur vom umgebenden gewachsenen Boden ab und werden im Zuge von Ausgrabungen oder bodenkundlichen Untersuchungen gesondert erfasst und dokumentiert. Die genaue Ansprache der Befundschichten ist entscheidend für die Interpretation der Nutzungsgeschichte eines Fundplatzes.

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Archäobotanik


Die Archäobotanik untersucht reliktische Pflanzenreste aus archäologischen Stätten. Als Mischgebiet der Archäologie und Botanik kann sie vergangene Umweltbedingungen, die Vegetations- und Agrargeschichte mit Hilfe von Funden pflanzlichen Ursprungs rekonstruieren. Neben den Makroresten (Früchte, Samen, Holzreste) geben auch Mikroreste (Pollen, Sporen) Hinweise auf die Vegetation vergangener Zeiten und lassen auf die Ernährungsgewohnheiten, Anbaumethoden, Siedlungsgeschichte und Klima dieser Zeit rückschließen.

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OSL


OSL steht für optisch stimulierte Lumineszenz und bezeichnet ein Datierungsverfahren, mit dem der Zeitpunkt bestimmt werden kann, an dem mineralische Sedimentkörner zuletzt Sonnenlicht ausgesetzt waren. Dabei wird die im Kristallgitter der Minerale gespeicherte Strahlungsenergie durch Lichteinwirkung im Labor freigesetzt und gemessen. Die OSL-Methode eignet sich besonders zur Datierung von Sedimenten, in denen kein organisches Material für eine 14C-Datierung vorhanden ist, etwa Löss, Flug- oder Flusssande.

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Planfeststellung


Die Planfeststellung ist ein förmliches Verwaltungsverfahren, in dem größere Infrastrukturvorhaben wie Straßen, Bahnstrecken oder Leitungstrassen rechtlich verbindlich genehmigt werden. Im Zuge des Verfahrens werden alle betroffenen öffentlichen und privaten Belange, einschließlich Boden- und Denkmalschutz, geprüft und gegeneinander abgewogen. Bodenkundliche und geoarchäologische Fachbeiträge fließen dabei als Entscheidungsgrundlage in die Planfeststellungsunterlagen ein.

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Konfliktbereiche


Als Konfliktbereiche werden Abschnitte eines Bauvorhabens bezeichnet, in denen die geplanten Baumaßnahmen mit schützenswerten Böden, Bodendenkmälern oder anderen Belangen des Boden- und Denkmalschutzes kollidieren. Sie werden im Rahmen der Planung durch Desktop-Studien, Prospektionen und die Auswertung von Fachinformationssystemen identifiziert. Für Konfliktbereiche werden in der Regel gesonderte Untersuchungs- oder Vermeidungsmaßnahmen erarbeitet, um Risiken für den Bauablauf frühzeitig zu minimieren.

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Fachbeiträge


Fachbeiträge sind gutachterliche Stellungnahmen oder Berichte, in denen bodenkundliche, geoarchäologische oder denkmalpflegerische Fragestellungen zu einem Bauvorhaben fachlich bewertet werden. Sie fließen unter anderem in Planfeststellungsverfahren, Umweltverträglichkeitsprüfungen oder sonstige Genehmigungsverfahren ein und dienen den zuständigen Behörden als fachliche Entscheidungsgrundlage. Ein Fachbeitrag fasst in der Regel die Ergebnisse vorangegangener Untersuchungen zusammen und leitet daraus konkrete Maßnahmen oder Empfehlungen ab.

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Planfeststellungsunterlagen


Planfeststellungsunterlagen sind die Gesamtheit der Dokumente, die im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens bei der zuständigen Behörde eingereicht werden, um ein Infrastrukturvorhaben genehmigen zu lassen. Sie umfassen unter anderem technische Planungen, Umweltgutachten sowie Fachbeiträge zu Boden- und Denkmalschutzbelangen. Die enthaltenen bodenkundlichen und geoarchäologischen Fachbeiträge dokumentieren mögliche Konfliktbereiche und die daraus abgeleiteten Untersuchungs- oder Schutzmaßnahmen.

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Planfeststellung


Die Planfeststellung ist ein förmliches Verwaltungsverfahren, in dem größere Infrastrukturvorhaben wie Straßen, Bahnstrecken oder Leitungstrassen rechtlich verbindlich genehmigt werden. Im Zuge des Verfahrens werden alle betroffenen öffentlichen und privaten Belange, einschließlich Boden- und Denkmalschutz, geprüft und gegeneinander abgewogen. Bodenkundliche und geoarchäologische Fachbeiträge fließen dabei als Entscheidungsgrundlage in die Planfeststellungsunterlagen ein.

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bodendenkmalpflegerisch


Das Adjektiv bodendenkmalpflegerisch bezieht sich auf Maßnahmen, Belange oder Auflagen, die dem Schutz und der fachgerechten Behandlung von Bodendenkmälern dienen. Bodendenkmalpflegerische Anforderungen ergeben sich meist aus dem jeweiligen Landesdenkmalschutzgesetz und werden im Rahmen von Genehmigungsverfahren durch die zuständigen Fachbehörden geprüft. Bei Bauvorhaben können sie etwa Untersuchungen, Dokumentationspflichten oder eine baubegleitende Beobachtung erforderlich machen.

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Fachbehörden


Fachbehörden sind die für Boden-, Denkmal- und Umweltschutz zuständigen staatlichen oder kommunalen Institutionen, etwa Landesämter für Denkmalpflege, untere Bodenschutzbehörden oder Umweltämter. Sie prüfen im Rahmen von Genehmigungsverfahren, ob Bauvorhaben mit den gesetzlichen Vorgaben zum Schutz von Böden und Bodendenkmälern vereinbar sind, und legen gegebenenfalls erforderliche Untersuchungs- oder Schutzmaßnahmen fest. Eine enge und frühzeitige Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden ist für einen reibungslosen Projektablauf unerlässlich.

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Bodendenkmalpflege/Denkmalschutz


Die Bodendenkmalpflege ist ein Teilbereich des Denkmalschutzes und befasst sich mit der Erfassung, Erforschung und dem Erhalt von im Boden verborgenen Kulturdenkmälern, etwa Siedlungsresten, Gräbern oder historischen Bauwerken. Grundlage bilden die Denkmalschutzgesetze der Bundesländer, die Eingriffe in bekannte oder vermutete Bodendenkmäler genehmigungspflichtig machen. Bei Bauvorhaben arbeiten Bodenkundler und Geoarchäologen eng mit den Denkmalschutzbehörden zusammen, um Bodendenkmäler frühzeitig zu erkennen, fachgerecht zu dokumentieren und größtmöglich zu schonen.

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Fachbeiträge


Fachbeiträge sind gutachterliche Stellungnahmen oder Berichte, in denen bodenkundliche, geoarchäologische oder denkmalpflegerische Fragestellungen zu einem Bauvorhaben fachlich bewertet werden. Sie fließen unter anderem in Planfeststellungsverfahren, Umweltverträglichkeitsprüfungen oder sonstige Genehmigungsverfahren ein und dienen den zuständigen Behörden als fachliche Entscheidungsgrundlage. Ein Fachbeitrag fasst in der Regel die Ergebnisse vorangegangener Untersuchungen zusammen und leitet daraus konkrete Maßnahmen oder Empfehlungen ab.

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Planfeststellungsunterlagen


Planfeststellungsunterlagen sind die Gesamtheit der Dokumente, die im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens bei der zuständigen Behörde eingereicht werden, um ein Infrastrukturvorhaben genehmigen zu lassen. Sie umfassen unter anderem technische Planungen, Umweltgutachten sowie Fachbeiträge zu Boden- und Denkmalschutzbelangen. Die enthaltenen bodenkundlichen und geoarchäologischen Fachbeiträge dokumentieren mögliche Konfliktbereiche und die daraus abgeleiteten Untersuchungs- oder Schutzmaßnahmen.

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Konfliktbereiche


Als Konfliktbereiche werden Abschnitte eines Bauvorhabens bezeichnet, in denen die geplanten Baumaßnahmen mit schützenswerten Böden, Bodendenkmälern oder anderen Belangen des Boden- und Denkmalschutzes kollidieren. Sie werden im Rahmen der Planung durch Desktop-Studien, Prospektionen und die Auswertung von Fachinformationssystemen identifiziert. Für Konfliktbereiche werden in der Regel gesonderte Untersuchungs- oder Vermeidungsmaßnahmen erarbeitet, um Risiken für den Bauablauf frühzeitig zu minimieren.

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Archäologische Engstellen


Als archäologische Engstellen werden Streckenabschnitte eines Bauvorhabens bezeichnet, an denen mit einem erhöhten Aufkommen archäologischer Befunde oder Bodendenkmäler zu rechnen ist. Sie werden meist im Vorfeld eines Bauprojekts durch Desktop-Studien, Feldbegehungen oder Bohrprospektionen identifiziert. An solchen Stellen sind häufig zusätzliche Untersuchungen, etwa Sondagen oder eine baubegleitende Beobachtung, erforderlich, um Verzögerungen im Bauablauf zu vermeiden. Die frühzeitige Kenntnis von Engstellen ermöglicht eine gezielte Planung der notwendigen Maßnahmen und schont Zeit- und Kostenrahmen.

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Archäologische Grabungsfirma


Nach den Vorgaben der Landesämter qualifiziertes Personal, das die archäologischen Maßnahmen durchführt.

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Archäologische Koordination


Die archäologische Koordination (als Person oder Organisation) ist im Auftrag des Bauherrn oder Vorhabenträgers für die Koordination aller vor Ort durchzuführenden archäologischen Maßnahmen zuständig. Sie ist das Bindeglied zwischen Bauherr, Landesamt und ausführender Grabungsfirma und sorgt für eine reibungslose Umsetzung der jeweiligen Vorgaben der Landesämter. Der Einsatz einer archäologischen Koordination ist vor allem bei Großprojekten sinnvoll.

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Geoarchäologische Baubegleitung


Geoarchäologisch-geowissenschaftliche Begleitung der archäologischen Maßnahme: Begutachtung und Betreuung der Anlage von Suchschnitten, Baggersondagen, Plana und Feinplana zur Prüfung der Lage des potenziellen archäologischen Befundhorizontes. Erkennung von Pseudobefunden (Bodenbildungserscheinungen) und Feststellung von Überdeckungen, Erosionsvorgängen, Kartierung der Bodenauflagen zur Überprüfung eines möglichen Befundschutzes für z. B. Tiefenlockerungsmaßnahmen.

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nicht-invasive Prospektionen


Nicht invasive Prospektionsmethoden dienen der Ortung archäologischer Fundstellen, ohne dabei in ihre Substanz / den Boden einzugreifen. Siehe z. B. Geophysik und (Feld-) Begehung.

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Geomagnetik


Die Geomagnetik ist ein geophysikalisches Prospektionsverfahren, das kleinste Abweichungen im Erdmagnetfeld misst, welche durch Bodenveränderungen wie Verfüllungen, Brandspuren oder Mauerreste im Untergrund verursacht werden. Die gemessenen Daten werden zu flächenhaften Magnetogrammen verarbeitet, in denen sich archäologische Strukturen oft deutlich abzeichnen. Als zerstörungsfreies Verfahren eignet sich die Geomagnetik besonders zur großflächigen Voruntersuchung von Trassen oder Baufeldern.

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Feldbegehungen


Systematisches Absuchen der Oberfläche im Gelände nach Artefakten und Hinweisen auf Bodendenkmäler. Die Bergung etwaiger Funde an der Bodenoberfläche erfolgt ohne Bodeneingriff. Siehe nicht-invasive Prospektion.

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Bohrprospektionen


Bohrprospektionen sind systematische Untersuchungen des Untergrunds mittels kleinkalibriger Bohrungen, um Aufschluss über Schichtenfolge, Bodenaufbau und mögliche archäologische Befunde zu erhalten, ohne größere Erdeingriffe vorzunehmen. Sie kommen häufig in der Planungsphase von Bauvorhaben zum Einsatz, um Trassen oder Baufelder vorab auf Bodendenkmäler oder problematische Baugrundverhältnisse zu prüfen. Die gewonnenen Bohrkerne werden bodenkundlich und gegebenenfalls archäologisch angesprochen und dokumentiert. Auf Basis der Ergebnisse lassen sich weitere Untersuchungsschritte, etwa gezielte Sondagen, ableiten.

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invasive Propektionen


Suche nach archäologischen Fundstellen mittels limitierter Bodeneingriffe. Der Bodenaushub erfolgt bis auf die Höhe des möglichen Befundhorizontes zur Klärung, ob sich archäologische Substanz im Boden befindet.

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Suchschnitt


Ein Suchschnitt ist ein gezielt angelegter, meist schmaler Grabungsschnitt, mit dem eine Verdachtsfläche gezielt auf das Vorhandensein archäologischer Befunde überprüft wird. Er dient dazu, mit vergleichsweise geringem Aufwand Aussagen über Art, Ausdehnung und Erhaltungszustand möglicher Befunde zu treffen, bevor über weitergehende Untersuchungen entschieden wird. Suchschnitte zählen zu den invasiven Prospektionen und werden häufig ergänzend zu geophysikalischen Untersuchungen eingesetzt.

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bauvorgreifend


Als bauvorgreifend werden Untersuchungen oder Maßnahmen bezeichnet, die bereits vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten durchgeführt werden, um mögliche Konflikte mit Bodendenkmälern, Altlasten oder schützenswerten Böden frühzeitig zu erkennen. Dazu zählen etwa Desktop-Studien, Feldbegehungen, Bohrprospektionen oder geophysikalische Untersuchungen. Bauvorgreifende Maßnahmen dienen dazu, den späteren Bauablauf besser planbar zu machen und unerwartete Verzögerungen während der Bauphase zu vermeiden.

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baubegleitend


Baubegleitend bezeichnet Untersuchungen oder Beobachtungen, die parallel zu den laufenden Bauarbeiten durchgeführt werden, etwa eine bodenkundliche oder archäologische Baubegleitung. Fachpersonal überwacht dabei die Erdarbeiten, um unvorhergesehene Bodendenkmäler, Altlasten oder schützenswerte Böden unmittelbar zu erkennen und angemessen zu reagieren. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, auf im Vorfeld nicht erkannte Befunde flexibel zu reagieren, ohne den Bauablauf unnötig zu unterbrechen.

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Desktop-Studien


Eine archäologische Desktopstudie ist eine Methode zur Informationsbeschaffung, bei der öffentlich zugängliche historisch-geografische Archiv- und Kartendaten für den Untersuchungsraum mit neu erstellten Fernerkundungsdaten (Luftbilder, LIDAR-Daten, DOP und DGM) zusammengeführt und korreliert werden. Durch Kooperationsvereinbarungen von Vorhabenträgern und Landesämtern kann ggf. auch auf vorhandene Fachinformationssysteme mit Archivmaterial und Grabungsdokumentationen zugegriffen werden, wodurch noch näher spezifizierte Daten zu Bodendenkmälern und archäologischen Vermutungsflächen eingearbeitet werden können.

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GIS


GIS steht für Geoinformationssystem und bezeichnet eine Software zur Erfassung, Verwaltung, Analyse und Darstellung raumbezogener Daten. In der Bodenkunde und Geoarchäologie werden GIS-Anwendungen genutzt, um beispielsweise Bodenkarten, Fundstellen, Trassenverläufe oder Ergebnisse von Prospektionen räumlich zu verorten und miteinander zu verschneiden. GIS-gestützte Auswertungen bilden häufig die Grundlage für die Planung von Untersuchungsmaßnahmen sowie für Fachbeiträge im Rahmen von Genehmigungsverfahren.

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Risikomitigation


Risikomitigation bezeichnet die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen im Vorfeld und während eines Bauvorhabens erkannte Risiken, etwa im Zusammenhang mit Bodendenkmälern, kontaminierten Böden oder schützenswerten Bodenfunktionen, reduziert oder vermieden werden. Dazu zählen unter anderem die frühzeitige Identifikation von Konfliktbereichen, angepasste Bauverfahren sowie eine baubegleitende fachliche Betreuung. Ziel der Risikomitigation ist es, Bauverzögerungen, Mehrkosten und Schäden an schützenswerten Gütern so weit wie möglich zu vermeiden.

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Luftbilder


Luftbilder sind aus der Luft aufgenommene Fotografien der Erdoberfläche, die in der Geoarchäologie zur Erkennung von Bodendenkmälern, Bewuchs- und Bodenmerkmalen sowie Reliefunterschieden genutzt werden. Insbesondere Bewuchsmerkmale, die durch unterschiedliches Pflanzenwachstum über verfüllten Gräben oder Mauerresten entstehen, können auf Luftbildern archäologische Strukturen sichtbar machen, die am Boden nicht erkennbar sind. Historische Luftbilder liefern zudem wertvolle Informationen zur früheren Landnutzung eines Gebietes.

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LIDAR


LIDAR (Light Detection and Ranging) ist ein flugzeug- oder drohnengestütztes Laserscanverfahren, mit dem hochauflösende digitale Geländemodelle der Erdoberfläche erstellt werden. Da der Laserstrahl auch durch Vegetationslücken bis zum Boden vordringen kann, lassen sich mit LIDAR selbst unter Wald verborgene Reliefstrukturen wie Wälle, Gräben oder Grabhügel sichtbar machen. In der Geoarchäologie wird LIDAR häufig zur großflächigen Ersterkundung von Untersuchungsgebieten eingesetzt.

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Bodendenkmal


Bodendenkmäler sind im Boden befindliche Geschichtszeugnisse aus der menschlichen Vergangenheit. Hierzu zählen zum Beispiel Gräber, Siedlungsreste, Befestigungsgräben, Turmhügel, Brunnen, Latrinen, Altwege und vieles mehr. Auch wenn sie oft nicht mehr sichtbar sind, unter der Oberfläche sind sie als wichtige Zeugnisse vergangener Zeiten noch erhalten. Neben bekannten Bodendenkmälern gibt es auch sog. Verdachts- oder Vermutungsflächen. In diesem Fall ist beispielsweise durch Lesefunde, historisches Kartenmaterial oder eine besondere Lage im Gelände damit zu rechnen, dass sich im Boden archäologische Hinterlassenschaften befinden, die Fläche ist jedoch nicht als Bodendenkmal ausgewiesen. Es ist zu beachten, dass die Denkmaleigenschaft nicht von einer Eintragung in bekannte Denkmallisten oder Kartierungen abhängt. Auch Objekte, die nicht verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Jeglicher Eingriff an oder im Nahbereich von Bodendenkmälern bedarf einer denkmalrechtlichen Erlaubnis. Wer Bodendenkmäler auffindet, ist verpflichtet, diese unverzüglich den Unteren Denkmalschutzbehörden oder dem zuständigen Landesamt für Denkmalpflege anzuzeigen. Die undokumentierte Zerstörung eines Bodendenkmals stellt mindestens eine Ordnungswidrigkeit, bei nachweisbarem Vorsatz eine Straftat dar. Die Bodendenkmalpflege dient gezielt dem Erhalt der Bodendenkmäler als Teil des archäologischen Erbes. Sie ist ein zu berücksichtigender Belang bei allen öffentlichen und privaten Planungen, der Landes- und Stadtentwicklung sowie bei allen anderen Vorhaben, die Bodendenkmäler gefährden oder zerstören können.

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FIS


FIS steht für Fachinformationssystem und bezeichnet eine digitale, meist behördlich geführte Datenbank, in der raumbezogene Fachdaten, etwa zu Böden, Altlasten, Bodendenkmälern oder Schutzgebieten, erfasst und verwaltet werden. Für Bauvorhaben bilden solche Fachinformationssysteme bereits in der Desktop-Studie eine wichtige Datengrundlage, da sie Hinweise auf bekannte Bodendenkmäler, geschützte Böden oder Altlastenverdachtsflächen liefern. Die enthaltenen Daten werden häufig mit Geoinformationssystemen (GIS) verknüpft und ausgewertet.

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Feldbegehungen


Systematisches Absuchen der Oberfläche im Gelände nach Artefakten und Hinweisen auf Bodendenkmäler. Die Bergung etwaiger Funde an der Bodenoberfläche erfolgt ohne Bodeneingriff. Siehe nicht-invasive Prospektion.

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geophysikalisch


Mit geophysikalischen Messungen lässt sich im Boden befindliche archäologische Substanz aufspüren, ohne dass dabei der Untergrund aufgegraben werden muss. Objekte zeigen sich auf Messbildern in Form von Anomalien, bei denen es sich um archäologisch relevante Objekte oder Befunde handeln kann. Die am häufigsten angewandte Methode ist die Geomagnetik. Weitere Methoden sind u.a. Geoelektrik und Bodenradar. Siehe auch nicht-invasive Prospektion.

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Geomagnetik


Die Geomagnetik ist ein geophysikalisches Prospektionsverfahren, das kleinste Abweichungen im Erdmagnetfeld misst, welche durch Bodenveränderungen wie Verfüllungen, Brandspuren oder Mauerreste im Untergrund verursacht werden. Die gemessenen Daten werden zu flächenhaften Magnetogrammen verarbeitet, in denen sich archäologische Strukturen oft deutlich abzeichnen. Als zerstörungsfreies Verfahren eignet sich die Geomagnetik besonders zur großflächigen Voruntersuchung von Trassen oder Baufeldern.

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Risikomitigation


Risikomitigation bezeichnet die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen im Vorfeld und während eines Bauvorhabens erkannte Risiken, etwa im Zusammenhang mit Bodendenkmälern, kontaminierten Böden oder schützenswerten Bodenfunktionen, reduziert oder vermieden werden. Dazu zählen unter anderem die frühzeitige Identifikation von Konfliktbereichen, angepasste Bauverfahren sowie eine baubegleitende fachliche Betreuung. Ziel der Risikomitigation ist es, Bauverzögerungen, Mehrkosten und Schäden an schützenswerten Gütern so weit wie möglich zu vermeiden.

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Konfliktpotenzial / Konfliktpotenzialklassen


Das Konfliktpotenzial beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Bauvorhaben mit schützenswerten Böden, Bodendenkmälern oder anderen Belangen des Boden- und Denkmalschutzes in Konflikt gerät. Zur besseren Einschätzung wird das Konfliktpotenzial häufig in Konfliktpotenzialklassen eingeteilt, etwa nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Bedeutung des betroffenen Schutzgutes. Diese Klassifizierung dient als Grundlage für die Priorisierung von Untersuchungsmaßnahmen und die Ausweisung von Konfliktbereichen entlang einer Trasse.

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Archäologische Grabungsfirma


Nach den Vorgaben der Landesämter qualifiziertes Personal, das die archäologischen Maßnahmen durchführt.

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Archäologische Koordination


Die archäologische Koordination (als Person oder Organisation) ist im Auftrag des Bauherrn oder Vorhabenträgers für die Koordination aller vor Ort durchzuführenden archäologischen Maßnahmen zuständig. Sie ist das Bindeglied zwischen Bauherr, Landesamt und ausführender Grabungsfirma und sorgt für eine reibungslose Umsetzung der jeweiligen Vorgaben der Landesämter. Der Einsatz einer archäologischen Koordination ist vor allem bei Großprojekten sinnvoll.

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Geoarchäologische Baubegleitung


Geoarchäologisch-geowissenschaftliche Begleitung der archäologischen Maßnahme: Begutachtung und Betreuung der Anlage von Suchschnitten, Baggersondagen, Plana und Feinplana zur Prüfung der Lage des potenziellen archäologischen Befundhorizontes. Erkennung von Pseudobefunden (Bodenbildungserscheinungen) und Feststellung von Überdeckungen, Erosionsvorgängen, Kartierung der Bodenauflagen zur Überprüfung eines möglichen Befundschutzes für z. B. Tiefenlockerungsmaßnahmen.

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Archäologische Maßnahme


Archäologische Ausgrabung, die durch einen Oberbodenabtrag und ggf. Anlage von Suchschnitten gekennzeichnet ist.

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Leistungsbeschreibung


Die Leistungsbeschreibung ist ein zentrales Dokument im Rahmen der Auftragsvergabe, in dem Art, Umfang und Anforderungen der zu erbringenden bodenkundlichen oder geoarchäologischen Leistungen detailliert festgelegt werden. Sie bildet die Grundlage für die Angebotserstellung und die spätere Vertragsgestaltung zwischen Auftraggeber und Fachbüro. Eine präzise Leistungsbeschreibung trägt dazu bei, Umfang und Qualität der Untersuchungen von Beginn an klar zu definieren und spätere Unklarheiten zu vermeiden.

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Leitungsverzeichnis


Ein Leitungsverzeichnis ist eine Übersicht über im Untergrund vorhandene oder geplante Leitungen, etwa für Strom, Gas, Wasser oder Telekommunikation, die im Rahmen von Bauvorhaben zu berücksichtigen sind. Für bodenkundliche und geoarchäologische Untersuchungen ist das Leitungsverzeichnis wichtig, um Bohrungen, Sondagen oder geophysikalische Messungen sicher zu planen und Kollisionen mit bestehenden Leitungen zu vermeiden. Es wird in der Regel von den zuständigen Leitungsbetreibern bereitgestellt.

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Archäologische Grabungsfirma


Nach den Vorgaben der Landesämter qualifiziertes Personal, das die archäologischen Maßnahmen durchführt.

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